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Freitag, 3. November 2023

 Welcoming Autumn....


Lange hatte ich keine Zeit mehr, mich dem Blog und allem Schönen, was mit Einrichten und Dekorieren zu tun hat zu frönen... Aber jetzt hat es mich wieder gekribbelt - et violà! Ein paar herbstliche Eindrücke .... Die Fotos sind zwar schon etwas länger gemacht und bald ist Zeit für die Weihnachtsvorbereitungen, aber dennoch ist es noch ein wenig Zeit für den Herbst.

                                  Eine wundervolle Herbst-Zeit wünsche ich allen
















Sonntag, 2. Dezember 2018

DIY Kinderzimmerausstattung - vom Konzept zur Umsetzung (Tagesdecke, Lampen und Kissen) - Staffel 1 Episode 1 ;-D

Hallo Ihr Lieben

Ich hoffe, ihr hattet wundervolle Festtage und seid kraftvoll ins neue Jahr gestartet. An dieser Stelle auch von mir ein gutes Neues Jahr! Ja schon sehr sehr lange ist es wieder her und jetzt ist es an der Zeit, euch einiges zu zeigen, was ich in den letzten 3 Jahren so gerieben habe. Obschon die Zeit als Mama nirgends mehr hin reicht, so war ich dennoch nicht ganz untätig. Und ich muss gestehen, wenn mir mal ein kleines Bisschen Zeit gegönnt ist, dann muss ich etwas werkeln, malen, nähen, basteln! Das ist wie Luft zum atmen für mich - unverzichtbar lebensnotwendig! Als Mutter hat sich der Fokus des Shabby Chic und DIY etwas verändert und ich werde auch hier, eher viele Kindersachen vorstellen. Denn dass sich Kinder haben und ein solcher Lebensstil alles andere als ausschliesst, war mir spätestens klar seit ich las, dass - ich glaube es war Nina Hartmann (Vintage by Nina) - sie 6 Kinder hat! Mir wurde früher oft das Gegenteil prophezeit... "ohje du wirst schon sehen, mit all deinen weissen Möbeln..." 
Nun denn liebe Mütter, lasst euch nicht entmutigen, es geht sehr gut - und zwar auch ohne das Kind auf absolute Reinlichkeit drillen zu müssen! Ja ich nehme ein bisschen mehr waschen/putzen vielleicht in Kauf, aber ich glaube die meisten Mütter, weisses Mobiliar hin oder her, lasen nicht allzu gerne ein Kind mit total von Confiture und Mandelmus oder Schokolade verklebtem Gesicht und Hände die ganze Zeit drinnen herum rennen und mal kurz zuerst überall abstreichen. Und ein paar Kleckser hin und wieder finde ich ehrlich gesagt nicht so tragisch (ist bei uns gerade gestern auch wieder passiert ;-))

Also zurück zum Thema: wir haben ja ein sehr kleines Häuschen, ja so klein, dass es so ab 1984 nicht mehr gebaut werden durfte. Sprich mit Zimmern unter 12 m2. Daher will natürlich der Platzt stets gut genutzt sein. Das jetzige Kinderzimmer, oder Spielzimmer wie wir es nennen, da Sohnemann bei uns im Zimmer schläft, war zuvor Gästezimmer und muss es gelegentlich noch immer sein.

Ich habe mir als erstes ein Konzept überlegt. Weiss als Grundfarbe ist ja ohnehin klar, aber für ein kleines Kind muss Farbe her - jedoch so, dass ich damit leben kann! ;-D 

Hellblau ist ja bei Jungs so ein Klischee, dennoch hat es mir gefallen, aber ich wollte es aufpeppen  und zwar mit einem satten Rot!


Als Muster wählte ich Tupfen und Karo in Hellblau und weisse Punkte auf Rot...und natürlich Uni. Hinzu kam auch noch ein Taupe (resp. die Farbe French Linen von Annie Sloan) bei ein paar einzelnen Elementen (Tischplatte, Stuhl, Kinderküche...) Zufällig fand ich dann auch gleich noch eine süsse Lokomotive mit Wagen in fast denselben Farben/Muster in Hellblau als Wandtattoo...

Da mein Sohn schon ganz klein immer von Marienkäfern heimgesucht und angeflogen wurde und er sie liebte, waren diese und auch Glückspilzchen das dazugehörige Motto. Inspiriert von unserem Nachtlicht... ;-))

Mein erstes Nachtlicht BabyGlück, sort.

Das war nun das Grundkonzept. Ein schönes Bett (vom grossen Schweden) das mit vielen Kissen zum Kuscheln und Bücher ansehen einlädt und obendrüber ein Bücherregal, auch für Krimskrams. Und so kam es, dass natürlich auch einen Hellblau getupfter Teppich her musste.
So weit so gut! 


 und hier noch mit etwas Weihnachtsdeko...




Dann machte ich mich an die Tagesdecke. Ich habe den getupften und karierten Hellblauen Baumwoll-Stoff je für eine Seite verwendet und vom jeweils anderen eine Bordüre gemacht.
Die Stoffe sind beide 150x220 cm. Im selben Mass habe ich auch den Volumenvlies bestellt.



Ihr braucht für eine Tagesdecke für ein Bett von 90x200 cm:

2 Stoffe je 150x220 cm
Volumenvlies 150x220 cm (120g/m2)
Faden in der selben Farbe

Werkzeug: 
Nähmaschine, Schere, Nadeln, Stift, Massband, ...

Wichtig: ich habe ohne Nahtzugabe gearbeitet und ca. Füsschenbreit genäht!

Hier seht ihr, wie sich die Stoffstreifen zusammensetzten. Als erstes habe ich den Stoff mit den Entsprechenden Teilen eingezeichnet und ausgeschnitten. Ihr habt ja bereits das Endmass und müsste es sozusagen nur anders wieder zusammensetzen. 


Wenn ihr die Streifen und das Mittelteil zugeschnitten habt, näht ihr zuerst die beiden langen Teile an das Mittelstück, danach die kurzen (rechts und links) und verbindet sie. Ich habe danach das Volumenvlies auf eine Seite ganz aussen (mit Zickzack ohnehin zum Verhindern des Ausfransens) angenäht und dann rechte auf rechte Seite die 2. Stoffseite aufgeheftet und genäht. Aber Vorsicht: ihr müsst eine Seite etwas zum wenden offen lassen! Wenn ihr nun alles genäht und gewendet habt, näht ihr das letzte Stück von rechts zusammen und gleich noch einmal rundherum um die gesamte Decke. Denn so fixiert ihr gleich auch das Vlies.

Für die Kissen nötigt ihr:
 die selben Stoffe in der gewünschten Grösse
Baumwollspitze 1cm breit
Vliesline H250
Faden
Füllwatte

zusätzliches Material/Werkzeug:
Stift, Papier, leichter Karton
Nadeln und Schere
Nähmaschine


Für die Kissen habe ich die vorhandenen Füllungen abgemessen und geschaut, dass ich sicher mindestens 20cm habe, um hinten überzustülpen. je genau, das ist meine Lieblingsart für einfache Kissen-Hüllen. Sie erfordern keine Knöpfe, kein Reissverschluss, nichts! Ihr habt also die reine Form des Kissens und hinten noch ein Stück das drüber geht, damit das Kissen nicht raus rutscht. Zu nähen ist es total einfach und so quasi in einem Stück.

Dann habe ich bei zweien nach Augenmass, resp. wie es mir gefiel, den Stoff in 2 unterschiedlich grosse Teile getrennt und damit auch mit 2 verschiedenen Stoffen. Die Naht habe ich mit der Baumwollspitze überdeckt.

Für die Applikationen habe ich mit zuerst Skizzen auf Papier, resp dünnem Karton gemalt, diese dann ausgeschnitten und auf Stoff und Vlies aufgemalt und ausgeschnitten. Dann werden die Stoffteile auf den Vlies aufgebügelt, damit sie Halt haben und Form bewahren.
Die Applikationen habe ich dann mit einem engen Zickzack aufgenäht.







Für das runde Kissen habe ich eine sehr grosse Schüssel genommen, und die Rundung auf dem Stoff  nachgefahren, damit es auch schön rund wird. Nach dem ausschneiden habe ich einen festen Faden genommen, und von Hand im Heftstich rundherum, mit ca. einem Abstand von 3-5 mm zum gezickzackten Rand hin, genäht. Schaut, dass ihr hier genug Faden habt, gerade am Schluss. Denn nu könnt ihr an beiden Enden zusammenziehen und beginnen, das Kissen mit Füllwatte auszustopfen. Drückt es dabei immer wieder in die richtige Form bis es euch passt. zum Schluss verknotet ihr den Faden gut. Nun habt ihr ja einen recht unansehnlichen Abschluss, den wir nicht belassen wollen. Ich habe daher wieder anhand eines runden Gegenstandes in der mir passenden Grüsse, einen Kreis aus dem getupften Stoff ausgeschnitten und so bin ich auch wieder mit dem Vlies verfahren. Danach den Vlies aufbügeln und die Baumwollspitze rundherum heften und absteppen. Ich habe dann noch zur Verzierung ein Igelchen aufgebügelt. Zum Schluss den Kreis von Hand in der Mitte aufnähen.. et violà!





Für die Lampen habe ich natürlich wieder zu den selben Stoffen gegriffen. Einerseits hat die Wandlampe vom grossen Schweden einfach einen kleinen Überzieher bekommen, andererseits musste ich mir noch Gedanken für eine Deckenlampe machen. Nach stundenlangem Stöbern im Netz, war mir klar, dass es ein "Holländer" sein musste. Also suchte ich nach einer dieser alten Messinglampen und habe sie mit weissem Lack angesprüht. Auch drei alte Lampenschirmchen liessen sich auftreiben und diese erhielten ebenfalls ein neues Kleid in Hellblau. Zu guter Letzt noch ein Marienkäferchen aufgeklebt und fertig! Zudem gab es auf dem grossen Bücherregal noch eine rot getupfte Stehlampe mit weissem Fuss, sodass sie an einen Glückspilz erinnert.

Auch die Lampen bekommen bei mir alle den selben Schnitt verpasst. Und zwar messe ich den Umfang des unteren, Kreises, rechne ca. je 5-10mm Nahtzugabe hinzu. Messe dann die Länge des Schirms und gebe je 10-15mm (je nach Grösse des Schirmes und Gummifadens) hinzu, ggf. noch etwas mehr, damit der Gummizug danach gut über den Rand des Schirms kommt, und schneide das Rechteck aus. Lege die Breiten rechts auf rechts aufeinander und steppe sie ab. Oben und Unten lege ich nun die Nahtzugabe um und steppe sie ebenfalls ab. Hier ist aber zu beachten, dass ich am Schluss, ein kleines Stück für den Gummizug offen lasst! Danach könnt ihr es wenden und das Gummiband oben und unten in der gewünschten Stärke ein- und zusammen ziehen.










Ich hoffe, es hat euch gefallen und inspiriert! Bis bald,

herzliche Grüsse

Sarah






Dienstag, 1. März 2016

Vintage Baby Hochstuhl und TrippTrapp à la shabby chic

   
Ihr Lieben, ich weiss nicht ob ich das hier schon mal geschrieben habe, aber für mich war immer klar, dass ich einen alten Hochstuhl für an den Tisch wollte! Wir hatten eine alten, noch von meiner Mutter her, doch leider wurde er zu früh verschenkt :-(
Aber ich habe dieses Schätzchen hier an einem Flohmarkt gefunden und natürlich gleich mitgenommen. Ich finde er passt grad auch so schön von der Farbe her... :-)
 
Wir haben  im Moment auch den obligaten TrippTrapp von Stokke (der hat natürlich auch durch die Verschönerungs- und Weisskur gegangen ist ;-D ). Den TrippTrapp habe ich mit der Kreidefarbe von Annie Sloan bemalt, diese Farben sind einfach toll zum verarbeiten und sehen immer schön aus!
Der Hochsitz war lediglich in der Kur bei meinem lieben Papa, der ihn bei der Fusshalterung etwas geflickt und schön poliert hat. Mehr brauchte er nicht.
 
Dann habe ich mir Gedanken über ein Sitzkissen gemacht und zum 1. Mal mit Wachstuch genäht. das Schnittmuster ist ganz simpel: mehr oder weniger rechteckig wie bei einem Liegestuhl oder Gartensitzkissen, nur gegen die Mitte etwas enger, weil der Sitz so geformt ist.
Direkt beim nähen Bändel eingearbeitet und das ganze mit Füllwatte gestopft - et voila!
Das gute ist, es ist abwischbar! ...was ich vom - war zweifelsohne hübschen - TrippTrappkissen nicht behaupten kann (und ich bisweilen gestehen muss, dass ich es abdecke, wenn's Banane zum essen gibt :-D ) Aus dem restlichen Wachstuch - ca- 100 x 120 cm - wollten wir eine "Bodenmatte" machen. Das heisst, sie käme dann unter den Hochstuhl, damit sie den Holzboden vor herunterfliegendem Essen etwas bewahrt und leicht ausgeschüttelt werden kann. Wir haben nun jedoch die dicke Plastikmatte vom grossen Schweden, die ist unauffällig, stabil und pflegeleicht.
 
So viel für jetzt und hoffentlich a bientôt!
 
Herzlich

Sarah
 
 
 


 

 

Montag, 8. Juni 2015

Baby nursery part II

Hallo ihr Lieben

Ich habe euch hier ja schon mal von meinem Vorhaben für das Kinder- oder Wickelzimmer, resp. eben baby nursery erzählt.... Nun ist es leider so, dass wir zwar den Grossteil geschafft haben und ich muss sagen, wir sind damit seeehr glücklich und finden das Zimmerchen perfekt, aber leider muss ich jetzt liegen und kann nicht mehr weiterwerkeln. Ihr seht das vor allem am Ohrensessel, der noch nicht ganz fertig ist und am hölzernen Wickeltischaufsatz (Verlängerung) der noch fehlt. Auch eine Wandlampe (Deckenlampe geht leider nicht) benötigt es.

Aber nun erstmal alles der Reihe nach....
Die Kommode stand im Keller meiner Eltern (und ich verzichte hier zu sagen, wie sie meine Mutter genannt hat da sie sie sehr muffig fand :-D) Ich finde sie perfekt, seit wir sie ein wenig einer Kur unterzogen haben.... Die Kur hiess einseifen und waschen, sonnentrocknen, dann mit Kalkfarbe anstreichen, wachsen und neue Beschläge anfügen. Die Schubladen habe ich mit Schrankpapier ausgekleidet. Die alte Babywaage macht sich natürlich auch ganz toll darauf, auch wenn man das heute gar nicht mehr so macht mit dem stetigen wägen. Dennoch, sie ist super und bereits ich habe darin gelegen :-) Die Lampe hier auf dem Bild ist nur behelfsweise, denn wie gesagt, kommt noch eine süsse Wandlampe, die mir mein liebes Schwesterchen in einer Woche aus Köln bringt :-)

 
Nun geht's weiter mit dem Ohrensessel den ich euch hier im Ursprungsstadium gezeigt habe...Ich verzichte auch hier auf die Worte mit denen ich ihn einige Male in meiner Verzweiflung betitelt habe:-D
Ich sage euch, ich bin ja nähtechnisch nicht gerade ein totaler Anfänger, aber das übersteigt beinahe  meine Skills.... Ich habe versucht, ein Schnittmuster abzunehmen, aber das ist mit den vielen Ecken, Rundungen und "Schnörkeln" enorm schwierig und stimmte dann nicht 1:1 :-((
So blieb mir nichts als immer wieder den Stoff dann doch anzupassen, immer wieder aufziehen und weiter anpassen..... Seeeeeeeeeeeeehhhhhr schwierig!!!!!! Die wahre Königsklasse im nähen sage ich euch. :-) Aber schön finde ich ihn eben alleweil und er ist unglaublich bequem!
Wie ihr seht, wäre ich also noch mit den Armlehnen dran... es bleibt weiter spannend! ;-) Und wenn ich wieder darf, werde ich ihn noch bezwingen! :-D
 
 
 
 



 
 
Die Beatrix Potter- Bildchen habe ich euch schon mal gezeigt, sie haben jetzt hier ihren Platz, zusammen mit dem Buch :-)
 

 
 
 
Diese Kreidetafel hängt an der Zimmertür. Ich hatte es schon lange im Keller, es war dunkelbraun und der Vogel hatte ein ausgeschnittenes Herz im Bauch. Das wollte mir gar nicht gefallen. Also dickes farbiges Papier, Klebstoff und Schere genommen und einfach den Vogel überklebt - und jetzt ist er doch viel hübscher....


 


 
Hier seht ihr noch meine grosse Auslegeordnung während dem schneidern für den Sessel :-)
 
 

 
 Seid herzlich gegrüsst und bis zum nächsten Mal (mal sehen wieviel ich vor der Geburt - und nachher :-) noch zeigen kann, aber ein etwas habe ich noch, das schon lange gemacht ist und ich euch dann zeigen werde )....